DNA-Fragmentierung: Moderner Spermien-Test ergänzt die bewährte Diagnostik

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Unfruchtbarkeit ist weit verbreitet. Was vielen nicht bewusst ist: in einigen Fällen liegt es am Mann. Häufig ist die Ursache männlicher Unfruchtbarkeit unbekannt. Das bedeutet: Bei der Standarduntersuchung zeigen die Spermien keine Auffälligkeiten, sind aber trotzdem nur sehr eingeschränkt zeugungsfähig. Moderne Tests helfen, der Ursache auf die Spur zu kommen.

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Inhalt:

DNA-Fragmentierung: Das Wichtigste in Kürze

→ Es gibt viele Gründe, warum Spermien-DNA beschädigt sein kann, zum Beispiel ungesunder Lebensstil oder Medikamenteneinnahme.

→ Liegen Brüche im DNA-Strang der Spermien vor, spricht man von einer DNA-Fragmentierung. Sie kann dazu führen, dass eine Schwangerschaft ausbleibt oder es zu Fehlgeburten kommt.

→ Mit einem modernen Test lassen sich diese Fragmente zielsicher aufspüren. Die Kosten liegen in unserem privaten Kinderwunschzentrum bei etwa 400 Euro* (inklusive Spermiogramm).

→ Antioxidantien (etwa bestimmte Vitamine) oder Lebensstiländerungen können helfen, die Anzahl gesunder Spermien und damit die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen.

*siehe Hinweis unten

Geschädigte Spermien: Was ist eine DNA-Fragmentierung?

Die Aufgaben der Spermien ist es, die Erbinformation des Vaters sicher zur Eizelle zu bringen, damit dort ein gesunder Embryo entstehen kann. Je mehr Brüche in der DNA vorliegen und je mehr Spermien fragmentierte DNA transportieren, desto schwieriger wird es mit der Schwangerschaft.

Mögliche Folgen von DNA-Fragmentationen:

  • Ausbleiben einer Schwangerschaft
  • künstliche Befruchtung schlägt fehl (z.B. mehrere IVFs oder ICSIs)
  • fehlerhafte Entwicklung des Embryos (meistens bereits ab dem dritten Tag nach der Befruchtung), eingeschränkte Blastozystenentwicklung
  • wiederholte Fehlgeburten

Die Standarduntersuchung bei männlicher Unfruchtbarkeit, das Spermiogramm, zeigt diese DNA-Schädigungen allerdings nicht. Damit lässt sich nur feststellen, wie viele Samenzellen im Ejakulat des Mannes enthalten sind, wie sie sich bewegen und ob sie normal geformt sind. DNA-Schäden können auch dann bestehen, wenn es hier keine Auffälligkeiten gibt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit höher, wenn bereits im Spermiogramm eine defekte Form der Samenzellen zu erkennen ist.

Ein Test auf DNA-Fragmentierung kann durchgeführt werden

  • wenn die Ergebnisse des Spermiogramms auf Defekte hindeuten
  • wenn eine künstliche Befruchtung mehrfach fehlgeschlagen ist
  • wenn eine Frau bereits früher mehrere Fehlgeburten erlitt
  • wenn bislang kein Grund für die Unfruchtbarkeit gefunden wurde
  • wenn Verdacht auf Bruchstellen in der DNA besteht, zum Beispiel weil bestimmte Risikofaktoren bestehen
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